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Große Freude beim in Oberkochen ansässigen Fußballsozialverein Kinder von der Straße e.V.: DFB-Fußballlehrer Edgar Schmitt hat sich bereit erklärt, die Schirmherrschaft für den Verein, der ehrenamtlich in Kooperation mit Schulen und Institutionen Fußballtrainingseinheiten und Fußballcamps anbietet, zu übernehmen. "Bei der Anfrage von Initiator Josef Eller habe ich nicht lange überlegt, das ist klasse und da helfe ich gerne", so der als "Euro Eddy" bekannte Schmitt.
Wir suchen bundesweit ständig ehrenamtliche Betreuer in sogenannten Fußball-AGs für Jungs und Mädchen! Bei Interesse bitte über das Impressum melden!
Wer sind die Übermorgenmacher:
Baden-Württemberg wird 60 - und kein bisschen müde. Deshalb feiern wir im Jubiläumsjahr 2012
nicht nur einfach so, sondern: Wir feiern in die Zukunft rein!
Und wer gestaltet diese Zukunft? Natürlich die Menschen in Baden-Württemberg.
Deshalb wurden 60 Frauen und Männer gesucht, die mit ihren Ideen, Projekten und Visionen die
Zukunft unseres Landes gestalten. Oder anders gesagt: Menschen, die heute schon an übermorgen
denken - die Übermorgenmacherinnen und Übermorgenmacher.
- Über 500 vorgeschlagenen Personen und Projekte gab es
- 60 Gewinner
- Der Gewinner im Bereich Sport: Jo Eller
Dies ist eine sensationelle Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg,weil diese nur einmal vergeben wird.
Mehr Informationen zu den Gewinnern...
Der Verein Kinder von der Straße trauert um Christoph Budde.
(Leiter Weisweiler Elf und Trainer von Kastes Fußballschule)
Der 46-Jährige starb in der Nacht zum Dienstag in einem Mönchengladbacher Krankenhaus. Er litt offensichtlich an einer chronischen Lungenerkrankung und hatte sich mit der Schweinegrippe infiziert.
Sein Heimatverein war der SC 09 Erkelenz. Anfang der 1980er Jahre gehörte Budde unter Trainer Willi Jansen zu dem legendären SC-Team, das den Durchmarsch von der Kreisliga A in die Landesliga schaffte. 1985 wechselte Budde zum Bundesligisten Borussia Mönchengladbach - der erste echte Fußballprofi aus dem Erkelenzer Land. Der damalige Borussen-Cheftrainer Jupp Heynckes sah den offensiven Mittelfeldspieler, der bei Borussia aber zumeist im Sturm spielen musste, bereits als kommenden Nationalspieler.
Fünf Jahr am Bökelberg
Das gelang ihm allerdings nicht. Immerhin spielte Christoph Budde bis 1990 fünf Jahre am Bökelberg, in denen er 42 Bundesliga-, sieben DFB-Pokal- und ein UEFA-Cup-Spiel (2:0 bei Lech Posen am 2. Oktober 1985) bestritt. In der Bundesliga erzielte er vier Tore. Eines davon wird schon heute als historisch genannt, denn es besiegelte eine Niederlage Bayer Leverkusens am Bökelberg 0:2 am 25. Februar 1989. In der Saison 1989/90 war seine Profikarriere beendet, das letzte Spiel machte er auf den Tag genau heute vor 20 Jahren: Am 2. Dezember 1989 wurde er beim 0:2 der Gladbacher bei den Bayern in München in der 77. Minute eingewechselt.
Christoph Budde spielte fortan zunächst für Preußen Krefeld, ehe er über einige Umwege auch wieder für seinen Heimatverein SC 09 Erkelenz auflief. Seit 1993 spielte er zudem für die zwei Jahre zuvor gegründete Weisweiler-Elf, die Traditionsmannschaft Borussia Mönchengladbachs.
Mit viel Herzblut
2002 übernahm Budde, mittlerweile selbstständiger Kaufmann, die Leitung dieser Mannschaft. Eine Aufgabe, die der Erkelenzer, der zuletzt in Commerden wohnte, seitdem mit enorm viel Herzblut erfüllte - dies wurde für den Vater einer 18-jährigen Tochter zunehmend zu einem zentralen Lebensinhalt. Am Freitagmittag hatte er die Internetseite der Weisweiler-Elf ein letztes Mal aktualisiert.
Beerdigt wird Christoph Budde am Mittwoch, 9. Dezember. Um 10 Uhr finden in der Pfarrkirche St. Lambertus in Erkelenz zunächst die feierlichen Exequien statt. Von dort zieht eine Prozession zum Städtischen Friedhof, wo die Beerdigung stattfindet.
Bauarbeiten am DFB-Mini-Spielfelds bei der Dreißentalschule in Oberkochen
Hintergrund war eine Aktion des Deutschen Fußball-Bunds, der in Nachhaltigkeit der Fußball-Weltmeisterschaft die Bezuschussung von 1000 Mini-Spielfeldern auf den Weg gebracht hatte. Nicht zuletzt durch die Initiative des in Oberkochen ansässigen Vereins Kinder von der Strasse e.V.und im besonderen des Vorsitzenden Jo Eller wurde dieses Feld überhaupt möglich.
Ein DFB-Mini-Spielfelds bei der Dreißentalschule in Oberkochen
Das Präsidium des Deutschen Fußballbundes hat im vergangenen Jahr beschlossen, durch einzelne Projekte gezielt in die Nachhaltigkeit der Fußballweltmeisterschaft zu investieren. Das umfangreichste Projekt dieses Vorhabens ist die Bezuschussung des deutschlandweiten Baus von 1.000 Mini-Spielfeldern. Der DFB stellt für den Bau der sogenannten Bolzplätze einen zweistelligen Millionenbetrag zur Verfügung. Das Programm der 1.000 Mini-Spielfelder war rasch überzeichnet. Nur durch den persönlichen Einsatzes des Vorsitzenden des Vereins "Kinder von der Straße", Josef Eller, war es zu verdanken, dass der DFB der Errichtung des 1.001. Spielfeldes zustimmte.
Hit-Radio ANTENNE1 würdigt die Arbeit des Vereins Kinder von der Straße e.V.
Der Verein Kinder von der Straße e.V. wurde gerade live im Radio für seine Arbeit ausgezeichnet. Dafür erhielt er von "Max am Nachmittag"einen neuen Camcorder. Vielen Dank an Hit-Radio ANTENNE 1.
Kinder von der Straße e.V. - Der Fußballsozialverein in Deutschland
Das von Josef Eller initiierte und von ihm selbst betreute Projekt "Kinder von der Straße" erhält nun eine neue Grundlage und einen neuen Rahmen. Am 28. Mai um 18 Uhr wurde im Sitzungssaal des Rathauses in Oberkochen ein gleichlautender Verein gegründet.
Josef Eller hat seine Kindheit und frühe Jugend in der Marienpflege in Ellwangen verbracht. Er weiß was es heißt, ohne festen familiären Halt aufzuwachsen. Er weiß auch was es heißt, sozial benachteiligt zu sein. Trotzdem hat er seinen Weg gefunden, und die Marienpflege, insbesondere der frühere Leiter, Erwin Knam, haben ihm den notwendigen Halt gegeben und ihn auf das Leben gut vorbereitet.
Gerade weil er weiß, wie schwer es manche Kinder und Jugendliche haben, kümmert er sich um diejenigen, die auf ihrem Weg zum Erwachsen werden manchmal abzuweichen, abzurutschen oder gar abzustürzen drohen. Es sind diejenigen Kinder und Jugendlichen, die aufgrund familiärer, ethnischer, gesellschaftlicher oder kultureller Umstände sozial benachteiligt sind. Es sind manchmal auch die verhaltensauffälligen, die aggressiven oder ganz einfach diejenigen Kinder und Jugendlichen, die erst lernen müssen, in unserer Gesellschaft zu leben und zu bestehen, ohne anderen Schaden zuzufügen. Gerade sie fallen besonders oft aus dem sozialen Netz aus öffentlicher Fürsorge, Schule oder z.B. auch Vereinen. Für sein Projekt "Kinder von der Straße" interessieren sich aber nicht nur die "Problemkinder- und jugendlichen", sondern auch diejenigen, die einfach nur Spaß am Fußballspielen haben, aber nicht oder noch nicht gleich in einen Verein eintreten wollen. Vielleicht ist diese Mischung sogar das Erfolgsrezept seines Projekts und seiner ehrenamtlichen Arbeit: die einen lernen von den anderen und der Fußballsport verbindet sie.
Seine Methode ist Programm: Sport verbindet! Als begeisterter Fußballer weiß er, welch gute soziale Funktion Sport, insbesondere Fußball, erfüllt und wie er dies für seine ehrenamtliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nutzen kann, um sie - wie der Vereinsname sagt - "von der Straße" zu holen. Mittlerweile betreut Josef Eller mehr als 100 Kinder und Jugendliche in verschiedenen Mannschaften. Gleichzeitig veranstaltet er Turniere und Benefizveranstaltungen zugunsten anderer Jugendhilfeeinrichtungen, wie z.B. der Stiftung Marienpflege in Ellwangen.
Nun hat er zusammen mit anderen Gleichgesinnten einen Verein zur Unterstützung dieser Aktivitäten gegründert, "denn einer alleine schafft das alles nicht mehr." Dabei geht es nicht vorrangig um Geld, und so werden im Verein "Kinder von der Straße" keine Mitgliedsbeiträge erhoben.
Die Stadtverwaltung Oberkochen unterstützt diese wichtige ehrenamtliche Arbeit. Dazu gehört auch, andere Vereine und Institutionen einzubinden.
Der Verein "Kinder von der Straße" stellt daher keine Konkurrenz zu anderen Sport treibenden Vereinen dar.
Josef Eller hofft, viele Gleichgesinnte und Mitstreiter zu finden, die sich mit ihm zusammen um Kinder und Jugendliche kümmern und Spaß am Fußball haben.